Die 8 besten Plattformen für virtuelle Konferenzen 2026
Spatial Networking, Video-Bühnen und Engagement-Tools im direkten Vergleich.
Du hast drei Monate in die Planung einer virtuellen Konferenz gesteckt. Die Keynote lief gut. Aber in der "Networking-Pause" haben 80 % der Teilnehmer ihre Kameras ausgeschaltet und sind verschwunden. Kommt dir bekannt vor?
Das Problem liegt nicht an deinen Inhalten oder deinen Rednern. Es liegt an deiner Plattform. Die meisten Tools für virtuelle Konferenzen behandeln ein Event immer noch wie ein Webinar mit Extra-Schritten: Ein Redner spricht, alle anderen schauen zu, und der Chat scrollt ins Nirgendwo.
Die besten Plattformen für virtuelle Konferenzen 2026 lösen dieses Problem, indem sie Teilnehmern etwas geben, was sie zwischen den Sessions tatsächlich tun können. Einige nutzen räumliche Umgebungen, in denen sich Leute als Avatare bewegen. Andere schaffen Engagement durch KI-Matching, gamifiziertes Networking oder interaktive Messehallen. Die richtige Wahl hängt von deiner Veranstaltungsgröße, deinem Budget und davon ab, wie wichtig dir echte Kontakte zwischen Teilnehmern sind (Spoiler: Das sollte dir sehr wichtig sein).
Wir haben 8 Plattformen getestet und verglichen, die virtuelle Konferenzen unterschiedlich angehen. Jede bekommt eine ehrliche Mini-Bewertung mit Preisen, Stärken und Zielgruppe.
Was ist eine Plattform für virtuelle Konferenzen?
Eine Plattform für virtuelle Konferenzen ist eine Software, die mehrteilige Online-Events ausrichtet — inklusive Keynotes, Breakout-Sessions, Networking und Messehallen. Im Gegensatz zu einfachen Videokonferenz-Tools wie Zoom oder Google Meet bieten Plattformen für virtuelle Konferenzen zusätzliche Engagement-Funktionen wie Spatial Networking, intelligentes Matching, Live-Umfragen und virtuelle Messestände.
Was macht eine großartige Plattform für virtuelle Konferenzen aus?
Bevor wir zur Liste kommen, hier ist, was eine solide Konferenzplattform von einem aufgehübschten Webinar-Tool unterscheidet:
- Networking, das ohne Zwang funktioniert. Die besten Plattformen schaffen organische Verbindungen. Ob durch Spatial Audio auf Basis von Nähe, KI-gestütztes Matching oder Speed-Networking-Runden — Teilnehmer sollten Leute kennenlernen, ohne manuell 1:1-Videocalls zu planen.
- Unterstützung für Multi-Track-Sessions. Konferenzen laufen nicht auf einer einzigen Spur. Du brauchst parallele Tracks, Breakout-Räume und die Möglichkeit für Teilnehmer, sich eigenständig zwischen Sessions zu bewegen.
- Tools für Sponsoren und Aussteller. Wenn Sponsoren für ihre Präsenz bezahlen, brauchen sie Stände, Lead-Erfassung und Sichtbarkeit. Plattformen, die Sponsoren als Nebensache behandeln, kosten dich Geld.
- Engagement jenseits der Chatbox. Live-Umfragen, Q&A, Reaktionen, Gamification, Ranglisten. Passives Zuschauen tötet Konferenzen. Aktive Teilnahme rettet sie.
- Einfacher Zugang für Teilnehmer. Wenn deine Teilnehmer Software herunterladen, Accounts erstellen und eine verwirrende Oberfläche navigieren müssen, verlierst du 20-30 % vor der ersten Session. Browserbasierte Plattformen mit Link-Zugang gewinnen hier.
Jetzt die 8 Plattformen, die 2026 einen Blick wert sind.
Veranstalte eine Konferenz, die Leute wirklich genießen
Flat.social verwandelt virtuelle Konferenzen in räumliche Erlebnisse. Teilnehmer bewegen sich als Avatare zwischen Keynotes, Networking-Zonen und Messeständen. Kostenlos testen.
Die 8 besten Plattformen für virtuelle Konferenzen im Vergleich
1. Flat.social — Am besten für interaktive, räumliche Konferenzen
Die meisten Plattformen für virtuelle Konferenzen setzen deine Teilnehmer auf einen passiven Platz. Flat.social bringt sie auf die Beine.
Teilnehmer treten als Avatare in einer räumlichen 2D-Umgebung bei und bewegen sich per Tastatur durch das Konferenzgelände. Geh in den Keynote-Saal für eine Präsentation. Wechsle in die Networking-Lounge und starte ein Gespräch, einfach indem du auf jemanden zugehst. Besuche Sponsorenstände im Messebereich. Das Spatial Audio wird lauter, wenn du dich Leuten näherst, und leiser, wenn du dich entfernst — genau wie auf einer echten Konferenz.
Stell dir vor: Maria, Product Managerin aus Berlin, hat gerade eine Keynote über produktgetriebenes Wachstum gesehen. Sie bewegt ihren Avatar vom Hauptbühnenbereich weg und entdeckt eine kleine Gruppe, die beim Eingang zum "Design Track" plaudert. Sie geht hin, hört, dass sie über Onboarding-Flows diskutieren, und steigt ein. Kein Kalendereintrag. Kein "Mikro aktivieren zum Sprechen". Sie ist einfach hingegangen und hat mitgeredet.
Wichtigste Funktionen:
- Proximity-basiertes Spatial Audio (Lautstärke ändert sich mit der Entfernung)
- Konferenzräume mit Galerie-, Redner- und Hybrid-Layout für Keynotes
- Audio-Isolationszonen für Breakout-Bereiche (Gruppen hören einander nicht)
- Integriertes Speed Networking mit zeitgesteuerten Runden und automatischem Neuverteilen
- Individueller Raumbau mit Billboards für Sponsorenbranding, Whiteboards für Workshops
- Eingebaute Aktivitäten: virtueller Fußball, Poker, Schach und Zen-Meditation für Pausen
- Reaktionen (Herzen, Feuerwerk, Saltos), sichtbar für Teilnehmer in der Nähe
- Browserbasiert, kein Download nötig. Gäste treten über einen geteilten Link bei
Preise: Kostenloser Plan verfügbar. Bezahlpläne für größere Events und individuelles Branding. Am besten für: Konferenzen mit bis zu 500 Teilnehmern, bei denen Networking und Engagement wichtiger sind als Massenstreaming. Ideal für Community-Events, Firmengipfel, akademische Konferenzen und Networking-Events, bei denen sich Leute wirklich kennenlernen sollen. Einschränkung: Nicht für Broadcast-Events mit 10.000 Personen gebaut. Wenn deine Konferenz ein einseitiger Keynote-Stream ist, ist ein Webinar-Tool günstiger.
Geh hin und fang an zu reden
Teilnehmer bewegen ihre Avatare durch das Konferenzgelände. Geh nah an jemanden heran und das Gespräch startet automatisch über Spatial Audio.
Was ist Flat.social?
Ein virtueller Raum, in dem du dich bewegst, sprichst und Leute triffst — statt nur auf ein Kachelraster zu starren
Geh näher, um jemanden zu hören — geh weg, um das Gespräch zu verlassen
2. Gather.town — Am besten für individuell gestaltbare virtuelle Veranstaltungsorte
Gather verfolgt einen ähnlichen räumlichen Ansatz wie Flat.social, legt aber großen Wert auf Raumanpassung. Du baust deinen Konferenzort von Grund auf mit einem kachelbasierten Karteneditor und platzierst Möbel, Bühnen, Whiteboards und interaktive Objekte nach Belieben.
Die Pixel-Art-Ästhetik verleiht ihm einen Retro-Videospiel-Look. Teilnehmer bewegen sich mit Pfeiltasten oder WASD und sprechen über Proximity Audio mit Leuten in der Nähe. Gather unterstützt auch "Spotlight"-Bereiche, in denen das Audio eines Redners im ganzen Raum übertragen wird.
Wichtigste Funktionen:
- Proximity-basiertes Spatial Audio
- Kachelbasierter Karteneditor mit umfangreicher Objektbibliothek
- Spotlight- und Podiumsbereiche für Präsentationen
- Bildschirmfreigabe in der räumlichen Umgebung
- Integrationen mit Google Calendar, Slack und Notion
- Persistente Räume, die zwischen Events geöffnet bleiben
Preise: Kostenlos für bis zu 10 gleichzeitige Nutzer. Bezahlpläne ab ca. 7 $/Nutzer/Monat. Am besten für: Veranstalter, die volle Kontrolle über das Venue-Design wollen und die Pixel-Art-Ästhetik mögen. Stark für wiederkehrende Community-Meetups und kleinere Konferenzen (unter 200 Teilnehmer). Einschränkung: Der Karteneditor hat eine Lernkurve. Den Bau eines kompletten Konferenzgeländes braucht Zeit, und die Performance kann bei über 100 Personen in einem Raum nachlassen.
3. Remo — Am besten für tischbasiertes Networking
Remo verfolgt einen anderen Ansatz beim Konferenz-Networking. Statt Spatial Audio nutzt es einen visuellen Grundriss mit nummerierten Tischen. Teilnehmer klicken auf einen Tisch, um einem kleinen Videogespräch beizutreten (bis zu 6-8 Personen pro Tisch). Den Tisch zu wechseln ist so einfach wie ein Klick auf einen anderen.
Dieses "Cocktailparty"-Format funktioniert überraschend gut für strukturiertes Networking. Alle an einem Tisch sehen und hören sich klar, und die kleine Gruppengröße erzwingt echte Gespräche statt peinlichem Schweigen.
Wichtigste Funktionen:
- Visueller Grundriss mit klickbaren Tischen
- Videogespräche in Kleingruppen (6-8 pro Tisch)
- Präsentationsmodus für Keynotes (Übertragung an alle Tische)
- Sponsorenbanner auf dem virtuellen Grundriss
- Event-Analytics-Dashboard
- Whiteboard und Bildschirmfreigabe pro Tisch
Preise: Ab ca. 750 $/Monat für Veranstalter. Preis pro Event ebenfalls verfügbar. Am besten für: Professionelle Networking-Events und Konferenzen, bei denen Kleingruppen-Gespräche Priorität haben. Funktioniert gut für 50-500 Teilnehmer. Einschränkung: Das Tischmodell skaliert nicht gut für ungezwungenes, unstrukturiertes Networking. Man ist immer in einem kleinen Video-Raster, was sich eher wie eine Serie von Mini-Zoom-Calls anfühlt als wie ein Rundgang über eine Konferenz.
4. Whova — Am besten für große professionelle Konferenzen
Whova ist seit über einem Jahrzehnt im Konferenzbereich, und das merkt man. Die Plattform deckt den gesamten Lebenszyklus einer professionellen Konferenz ab: Registrierung, Agenda-Management, Rednerprofile, Teilnehmer-Matching, Sponsorenstände und Post-Event-Analytics.
Das "Community Board" ermöglicht es Teilnehmern, Themen zu posten und Gleichgesinnte schon vor dem Event zu finden. Das KI-gestützte Matching schlägt Verbindungen basierend auf Teilnehmerprofilen vor, was bei großen Events hilft, wo man nicht einfach einen Raum durchstöbern kann.
Wichtigste Funktionen:
- Komplettes Event-Management (Registrierung, Ticketing, Agenda-Builder)
- KI-gestütztes Teilnehmer-Matching
- Community Board für Pre-Event-Engagement
- Virtuelle Messehalle mit Lead-Erfassung für Sponsoren
- Multi-Track-Session-Planung mit persönlichen Agenden
- Native Mobile App für Teilnehmer
- Post-Event-Analytics und Engagement-Reports
Preise: Individuelle Preise je nach Eventgröße. Typisch 5.000 $+ pro Event für mittelgroße Konferenzen. Am besten für: Berufsverbände, akademische Konferenzen und große Firmenveranstaltungen (500-5.000+ Teilnehmer), die End-to-End-Event-Management brauchen. Einschränkung: Viele Funktionen bedeuten einen aufwendigeren Einrichtungsprozess. Das virtuelle Erlebnis selbst ist eher traditionell (Videostreams und Chat) als interaktiv oder räumlich. Networking hängt vom Matching-Algorithmus ab statt von organischen Begegnungen.
5. ON24 — Am besten für marketingorientierte Webinar-Konferenzen
ON24 positioniert sich als "intelligente Engagement-Plattform" und ist für Marketing-Teams gebaut, die webinar-lastige Events veranstalten. Wenn es bei deiner Konferenz hauptsächlich um Lead-Generierung und Content-Distribution geht, bietet ON24 detaillierte Engagement-Analytics, CRM-Integrationen und KI-gestützte Content-Empfehlungen.
Die Plattform trackt jede Teilnehmer-Aktion: welche Sessions geschaut wurden, wie lange sie geblieben sind, welche Ressourcen heruntergeladen wurden, welche CTAs geklickt wurden. Diese Daten fließen direkt in Salesforce, HubSpot oder Marketo für den Vertrieb.
Wichtigste Funktionen:
- Webinar- und Virtual-Event-Hosting mit hochwertigen Produktionstools
- Eigene Engagement-Daten mit CRM-Integration (Salesforce, HubSpot, Marketo)
- KI-gestützte Content-Empfehlungen für Teilnehmer
- Gebrandete Landing Pages und Registrierungsflows
- On-Demand-Content-Hub für Post-Event-Zugang
- Engagement-Scoring pro Teilnehmer
Preise: Enterprise-Preise, typisch 10.000 $+/Jahr. Angebote auf Anfrage. Am besten für: B2B-Marketing-Teams, die Demand-Gen-Events, Produktlaunches und Kundenschulungs-Webinare veranstalten. Unternehmen, die direkte CRM-Pipeline-Attribution aus Events brauchen. Einschränkung: Teuer und überdimensioniert, wenn Networking dein Ziel ist. Das Teilnehmererlebnis ist poliert, aber passiv — eine Plattform zum "Anschauen und Klicken", nicht zum "Kennenlernen und Netzwerken".
Deine Teilnehmer wollen sich bewegen, nicht nur zuschauen
Konferenzen auf Flat.social erzeugen 3x mehr Interaktionen zwischen Teilnehmern als traditionelle Videoplattformen. Spontane Gespräche, Spatial Audio und integrierte Aktivitäten halten die Leute bei der Sache.
6. Zoom Events — Am besten für Teams, die Zoom bereits nutzen
Zoom Events erweitert das bekannte Zoom um eventspezifische Funktionen: Multi-Session-Planung, Registrierung, virtuelle Lobby, Messebereich und Networking über Zoom-Breakout-Räume. Wenn deine Organisation bereits für Zoom zahlt und deine Teilnehmer es installiert haben, ist das der Weg des geringsten Widerstands.
Die 2026er Version hat einen AI Companion hinzugefügt, der Session-Zusammenfassungen generiert und Networking-Verbindungen vorschlägt. Die Messe-Funktion ermöglicht Sponsoren, gebrandete Stände mit Video, Chat und Ressourcen-Downloads einzurichten.
Wichtigste Funktionen:
- Multi-Session-Event-Planung mit Teilnehmerregistrierung
- Virtuelle Lobby und Messebereich
- Breakout-Räume für kleinere Diskussionen
- AI Companion für Session-Zusammenfassungen und smartes Networking
- Integriertes Ticketing und Zahlungsabwicklung
- Aufzeichnung und On-Demand-Wiedergabe
- Vertraute Zoom-Oberfläche (geringe Lernkurve für Teilnehmer)
Preise: Enthalten in Zoom Workplace Business+ (21,99 $/Nutzer/Monat). Eigenständige Event-Lizenzen verfügbar. Am besten für: Organisationen, die bereits im Zoom-Ökosystem sind. Firmenkonferenzen und interne Veranstaltungen, bei denen einfache Einrichtung wichtiger ist als immersives Erlebnis. Einschränkung: Fühlt sich im Kern immer noch wie Zoom an. Networking basiert auf Breakout-Räumen, die manuelle Zuweisung oder zufällige Zuordnung erfordern. Es fehlt das spontane Hingeh-und-Sprich-Erlebnis räumlicher Plattformen.
7. RingCentral Events — Am besten für hybride Konferenzen
RingCentral Events (früher Hopin Events, nach der Übernahme umbenannt) konzentriert sich darauf, Vor-Ort- und virtuelle Zielgruppen zu verbinden. Die Plattform übernimmt Livestreaming, virtuelle Bühnen, Messestände und Networking für Remote- und Vor-Ort-Teilnehmer.
Die Backstage-Produktionstools ermöglichen professionelle Übertragungen mit mehreren Kameras, voraufgezeichnetem Content und Bauchbinden. Die Networking-Funktion nutzt 1:1-Video-Speed-Dating-Runden statt räumlicher Nähe.
Wichtigste Funktionen:
- Hybrid-Event-Support (gleichzeitig Vor-Ort- und virtuelle Zielgruppen)
- Professionelles Broadcast-Studio mit Backstage-Produktionstools
- 1:1-Speed-Networking mit zeitgesteuerten Runden
- Virtuelle Messe mit Sponsorenständen und Lead-Erfassung
- Multi-Track-Sessions mit parallelen Bühnen
- Event-Analytics mit Engagement-Metriken
- Simultane Übertragung auf YouTube, LinkedIn und Facebook
Preise: Ab ca. 750 $/Monat. Enterprise-Preise für große Events. Am besten für: Hybride Konferenzen, die Vor-Ort- und Remote-Zielgruppen gleichermaßen bedienen müssen. Auch stark für Events, die Broadcast-Qualität erfordern (Produktlaunches, Branchengipfel). Einschränkung: Die Plattform hat mehrere Eigentümerwechsel durchlaufen (Hopin zu RingCentral), und die Produktrichtung hat sich mit jeder Übernahme verschoben. Einige Funktionen aus der ursprünglichen Hopin-Ära wurden eingestellt oder überarbeitet.
8. Hopin — Am besten für All-in-One-Event-Management
Nach dem Verkauf des Event-Produkts an RingCentral schwenkte Hopin auf eine breitere Event-Management-Plattform um, die sich auf Vor-Ort- und Hybrid-Logistik konzentriert. Das aktuelle Hopin-Produkt deckt Registrierung, Check-in, Badge-Druck, Session-Management und Teilnehmer-Engagement für physische Veranstaltungsorte mit virtuellem Streaming-Anteil ab.
Wenn du eine hauptsächlich physische Konferenz veranstaltest, aber eine virtuelle Teilnahmeoption brauchst, verbindet Hopins aktuelles Angebot beides mit Livestreaming und virtuellen Networking-Räumen neben der physischen Eventlogistik.
Wichtigste Funktionen:
- Vor-Ort-Event-Management (Registrierung, Check-in, Badge-Druck)
- Livestreaming für Remote-Teilnehmer
- Session- und Redner-Management-Tools
- Teilnehmer-Engagement (Umfragen, Q&A, Chat)
- Analytics für Vor-Ort- und virtuelle Zielgruppen
- Integration mit CRM- und Marketing-Tools
Preise: Individuelle Preise je nach Eventgröße und Funktionsanforderungen. Am besten für: Veranstalter, die hauptsächlich Vor-Ort-Konferenzen durchführen und ein virtuelles Streaming-Add-on brauchen. Mittelgroße bis große Konferenzen mit Hybrid-Modell. Einschränkung: Ist keine Virtual-first-Plattform mehr. Wenn deine Konferenz rein virtuell ist, bieten dir andere Optionen auf dieser Liste ein besseres Erlebnis.
Vergleich der Plattformen für virtuelle Konferenzen
| Flat.social | Gather | Remo | Whova | ON24 | Zoom Events | RingCentral Events | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spatial audio / proximity chat | |||||||
| Browser-based (no download) | |||||||
| Built-in networking tools | Speed networking + walk-ups | Walk-up only | Table hopping | AI matchmaking | Limited | Breakout rooms | 1:1 speed rounds |
| Expo / sponsor booths | Billboards + custom zones | Custom objects | Banner ads | Full expo hall | Branded pages | Expo floor | Virtual booths |
| Built-in games & activities | |||||||
| Multi-track sessions | Multiple rooms per flat | Multiple rooms | |||||
| Free plan available | |||||||
| Best audience size | Up to 500 | Up to 200 | 50-500 | 500-5,000+ | 500-10,000+ | 100-10,000+ | 100-10,000+ |
Wie du die beste Plattform für virtuelle Konferenzen wählst
Die richtige Plattform hängt davon ab, was deine Konferenz wirklich braucht. Hier ein schnelles Entscheidungsraster:
Wähle eine räumliche Plattform (Flat.social, Gather), wenn deine Konferenz auf Networking und Community ausgerichtet ist. Akademische Konferenzen, Community-Treffen, Firmengipfel und virtuelle Happy Hours profitieren von den spontanen Gesprächen, die Spatial Audio ermöglicht. Teilnehmer konsumieren nicht nur Inhalte — sie lernen Menschen kennen.
Wähle eine tischbasierte Plattform (Remo), wenn du strukturierte Kleingruppen-Diskussionen willst. Professionelle Networking-Events, Roundtable-Serien und Mentoring-Events funktionieren gut mit Remos Tischformat.
Wähle eine vollständige Event-Management-Plattform (Whova, RingCentral Events, Hopin), wenn du eine Konferenz mit 1.000+ Teilnehmern und komplexer Logistik planst: Multi-Track-Agenden, Sponsoren-Management, Registrierung und Analytics. Diese Plattformen tauschen Interaktivität gegen Skalierbarkeit und Organisation.
Wähle eine marketing-orientierte Plattform (ON24), wenn Lead-Generierung dein Hauptziel ist. B2B-Unternehmen, die Demand-Gen-Events, Kundenschulungsprogramme und Produktlaunches veranstalten, brauchen die CRM-Integration und Engagement-Daten, die ON24 bietet.
Wähle Zoom Events, wenn deine Organisation bereits Zoom nutzt und du möglichst wenig Reibung für Teilnehmer und Veranstalter willst.
Aber hier ist, was alle diese Plattformen nicht verstehen: Sie gehen davon aus, dass deine Teilnehmer sitzen und zuschauen wollen. Die Konferenzen, an die sich Menschen erinnern, sind die, bei denen sie jemanden Unerwartetes kennengelernt haben, ein Gespräch geführt haben, das eine Idee ausgelöst hat, oder in eine Session gestolpert sind, die sie nicht geplant hatten. Genau dieses Erlebnis schaffen räumliche Plattformen, und deshalb haben wir Flat.social so gebaut, wie wir es getan haben.
5 Tipps für eine virtuelle Konferenz, die niemanden langweilt
Die richtige Plattform zu wählen ist der erste Schritt. Hier ist, was eine gute virtuelle Konferenz von einer unterscheidet, die Teilnehmer nach der ersten Stunde verliert:
1. Plane Networking-Zeit ein, nicht nur Sessions. Blockiere 30-45 Minuten zwischen Vorträgen speziell für Networking. Auf räumlichen Plattformen wie Flat.social passiert dann die Magie: Teilnehmer wandern, erkunden und treffen aufeinander. Auf traditionellen Plattformen musst du das aktiv mit Breakout-Räumen oder Speed-Networking-Runden unterstützen.
2. Halte Sessions kurz. 20-Minuten-Vorträge mit 10 Minuten Q&A schlagen jedes Mal 60-Minuten-Vorlesungen. Die Aufmerksamkeitsspanne ist online kürzer. Mehrere kurze Sessions geben Teilnehmern auch mehr Gründe, zwischen Räumen zu wechseln und verschiedene Leute kennenzulernen.
3. Gib Sponsoren etwas Interaktives. Ein Logo auf einer Webseite rechtfertigt keine Sponsoring-Gebühr. Auf Flat.social können Sponsoren eigene Bereiche mit Billboards, Whiteboards und interaktiven Objekten gestalten. Auf anderen Plattformen gib Sponsoren mindestens einen Stand mit Live-Video, Download-Ressourcen und einem Lead-Erfassungsformular.
Stell dir vor: Jake, DevOps-Ingenieur aus Austin, schlendert in der Pause durch den Messebereich. Er entdeckt einen Sponsorenstand mit einem Whiteboard: "Zeichne deine Deploy-Pipeline". Er geht hin, beginnt zu zeichnen, und zwei andere Ingenieure steigen ein. Zwanzig Minuten später haben sie LinkedIn-Profile getauscht, und der Sponsor hat drei qualifizierte Leads. Das ist Engagement, das ein Werbebanner nicht kaufen kann.
4. Nutze Gamification, um Teilnahme zu fördern. Ranglisten, Punkte für Session-Teilnahme, Badges für Sponsorenstand-Besuche. Gamifiziertes Lernen funktioniert bei Konferenzen genauso gut. Leute bleiben länger, wenn sie ein Gefühl des Fortschritts haben.
5. Nimm alles auf und stelle es on-demand bereit. Die Hälfte deiner Anmeldungen wird nie live teilnehmen. Das ist normal bei virtuellen Events. Stelle sicher, dass sie Sessions später schauen können. Das verlängert auch die Lebensdauer deiner Inhalte und rechtfertigt die Produktionskosten.
FAQ zu Plattformen für virtuelle Konferenzen
Wähle deine Plattform für virtuelle Konferenzen
Die besten Plattformen für virtuelle Konferenzen lösen das größte Problem von Online-Events: Menschen vernetzen sich nicht miteinander. Eine großartige Keynote ist wertlos, wenn deine Teilnehmer gehen, ohne jemand Neues kennengelernt zu haben.
So geht es weiter:
- Wenn Networking deine Priorität ist: Teste Flat.social kostenlos. Richte in 15 Minuten ein räumliches Konferenzgelände ein und lade eine kleine Gruppe ein, das Proximity-Networking zu erleben.
- Wenn du Enterprise-Event-Management brauchst: Fordere Demos von Whova und RingCentral Events an. Vergleiche deren Registrierungs-, Analytics- und Sponsoren-Tools mit deinen spezifischen Anforderungen.
- Wenn du bereits Zoom nutzt: Teste Zoom Events mit einer internen Firmenkonferenz, bevor du dich auf ein größeres externes Event festlegst.
- Wenn Lead-Generierung deine Events antreibt: Bewerte ON24s Engagement-Analytics und CRM-Integration im Vergleich zu deinem Marketing-Stack.
- Wenn du Kleingruppen-Diskussionen willst: Führe ein Pilot-Networking-Event auf Remo durch, um zu sehen, ob das Tischformat für dein Publikum funktioniert.
Virtuelle Konferenzen werden nicht verschwinden. Laut Grand View Research wird der Markt für virtuelle Events bis 2030 voraussichtlich 657 Milliarden Dollar erreichen. Die Plattformen, die gewinnen, werden die sein, die Online-Events weniger wie Webinare und mehr wie Orte wirken lassen, an denen Menschen tatsächlich Zeit verbringen wollen.
Hör auf, deine Teilnehmer zum Sitzen und Zuschauen zu zwingen. Gib ihnen eine Konferenz, durch die sie laufen können.
Probiere eine andere Art von Meeting
Erstelle einen kostenlosen Flat.social-Raum und erlebe, wie sich Meetings anfühlen, wenn sich die Leute wirklich bewegen können.