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Was ist Zoom? Alles, was du 2026 wissen musst

Ein verständlicher Leitfaden darüber, was Zoom ist, wie es funktioniert, was es kostet und ob es das richtige Tool für dein Team ist.

By Flat Team·

Dies ist ein unabhängiger Leitfaden. Er steht in keiner Verbindung zu Zoom Communications, Inc. und wird von diesem Unternehmen nicht unterstützt.

Dein Kollege hat gerade eine Kalendereinladung mit dem Hinweis „Zoom-Meeting beitreten“ und einer Zahlenreihe darunter verschickt. Den Namen hörst du seit 2020 überall, aber selbst genutzt hast du Zoom nie. Was genau ist Zoom eigentlich? Eine App, eine Website, ein Telefondienst – oder alles zusammen?

Kurze Antwort: Zoom ist eine Videokonferenz-Plattform, mit der sich Menschen per Internet von Angesicht zu Angesicht unterhalten können. Du kannst sie am Computer, Smartphone oder Tablet nutzen. Seit den Anfängen hat sich das Produkt aber weit über einfache Videoanrufe hinaus entwickelt.

Dieser Leitfaden erklärt, was Zoom ist, wie es funktioniert, was der kostenlose Tarif beinhaltet und wo die Grenzen liegen. Am Ende weißt du genug, um an deinem ersten Meeting teilzunehmen, zu entscheiden, ob du einen kostenpflichtigen Tarif brauchst, und zu verstehen, wie Zoom im Vergleich zu Alternativen wie Google Meet, Microsoft Teams und räumlichen Meeting-Plattformen abschneidet.

Was ist Zoom?

Zoom ist eine cloudbasierte Videokonferenz-Plattform von Zoom Communications, Inc. Sie ermöglicht Videokonferenzen, Audioanrufe, Webinare und Live-Events über das Internet. Teilnehmende treten Meetings über eine Desktop-App, eine mobile App oder einen Webbrowser bei. Zoom bietet Funktionen wie Bildschirmfreigabe, virtuelle Hintergründe, Breakout-Räume, Chat und Aufnahme. Der kostenlose Tarif erlaubt Meetings mit bis zu 100 Teilnehmenden – mit einem Zeitlimit von 40 Minuten für Gruppenanrufe.

Wie funktioniert Zoom?

Zoom überträgt Video-, Audio- und Bildschirmdaten zwischen den Teilnehmenden in Echtzeit über das Internet. Spezielle Ausrüstung brauchst du nicht. Ein Computer mit Webcam und Mikrofon oder ein Smartphone reicht aus.

So läuft es grundsätzlich ab:

  1. Jemand erstellt ein Meeting über die Zoom-App oder die Website. Die Person erhält einen Meeting-Link und eine numerische Meeting-ID.
  2. Sie teilt den Link per E-Mail, Kalendereinladung oder Chat.
  3. Die Teilnehmenden klicken auf den Link, um beizutreten. Zoom öffnet sich in der App (falls installiert) oder im Browser.
  4. Alle sehen und hören einander in einer Kachelansicht. Der Gastgeber steuert, wer den Bildschirm freigeben darf, kann Teilnehmende stummschalten oder in Breakout-Räume schicken.

Stell dir vor: Jan aus der Buchhaltung bekommt um 9:58 Uhr einen Meeting-Link von seinem Vorgesetzten. Er klickt darauf, sieht die Meldung „Audio beitreten“, klickt erneut und 10 Sekunden später sieht er sechs Kolleginnen und Kollegen auf dem Bildschirm. Herunterladen musste er nichts, weil sein Unternehmen die Zoom-App bereits auf seinem Laptop vorinstalliert hatte. So sieht die typische Erfahrung für die meisten neuen Nutzenden aus.

Zoom arbeitet mit einem Client-Server-Modell. Dein Video und Audio werden an die Cloud-Server von Zoom gesendet, die es an alle anderen Teilnehmenden verteilen. Das unterscheidet sich von Peer-to-Peer-Tools, bei denen dein Computer die Daten direkt an jede Person sendet. Dank des Server-Ansatzes kann Zoom große Meetings bewältigen (bis zu 1.000 Teilnehmende in höheren Tarifen), ohne deine Internetverbindung zu überlasten.

Wenn du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung suchst, führt dich unser Leitfaden zur Nutzung von Zoom durch Installation, Kontoerstellung und dein erstes Meeting.

Wofür wird Zoom genutzt?

Zoom startete als Business-Videokonferenz-Tool, doch die Einsatzmöglichkeiten gehen heute weit über Firmenmeetings hinaus.

Arbeit und Business:

  • Teammeetings, Stand-ups und All-Hands-Meetings
  • Kundenpräsentationen und Vertriebsdemos
  • Bewerbungsgespräche und Onboarding-Sessions
  • Webinare und Produkteinführungen

Bildung:

  • Virtuelle Klassen und Vorlesungen
  • Sprechstunden zwischen Studierenden und Dozierenden
  • Elternsprechtage
  • Lerngruppen

Privat:

  • Familienanrufe und virtuelle Feiertagstreffen
  • Buchclubs und Hobbygruppen
  • Fitness- und Yogakurse
  • Telemedizinische Sprechstunden

Events:

  • Konferenzen und Podiumsdiskussionen
  • Networking-Events
  • Workshops und Schulungen
  • Bürgerversammlungen

Die Pandemie 2020 machte Zoom quasi über Nacht zum Alltagsbegriff. Schulen, Fitnessstudios, Kirchen, Therapeuten und sogar Gerichte setzten es ein. Diese Welle normalisierte Videoanrufe für Millionen von Menschen, die sie zuvor nie genutzt hatten.

Heute positioniert Zoom sich als „Zoom Workplace“ – eine umfassende Kollaborationsplattform mit Chat, E-Mail, Notizen und KI-Assistent neben den bekannten Videomeetings.

Meetings, die sich wie echte Räume anfühlen?

Zoom zeigt alle in einer Kachel. Flat.social bringt alle in einen Raum, in dem du dich frei bewegst und natürlich unterhältst. Teste es kostenlos und erlebe den Unterschied.

What Is Flat.social?

A virtual space where you move, talk, and meet — not just stare at a grid of faces

Walk closer to hear someone, step away to leave the conversation

Try It Free

Die wichtigsten Funktionen von Zoom

Zoom hat sich von einem einfachen Videoanruf-Tool zu einer vollständigen Kollaborationsplattform entwickelt. Hier sind die Funktionen, die die meisten Nutzenden verwenden:

Video- und Audiomeetings: Das Kernprodukt. Erstelle oder nimm an Meetings mit bis zu 100 Personen im kostenlosen Tarif und bis zu 1.000 in Enterprise-Tarifen teil. Die Galerieansicht zeigt alle gleichzeitig; die Sprecheransicht hebt die aktuell sprechende Person hervor.

Bildschirmfreigabe: Teile deinen gesamten Bildschirm, ein einzelnes Anwendungsfenster oder einen bestimmten Browser-Tab. Teilnehmende können auf dem freigegebenen Bildschirm Anmerkungen machen, wenn der Gastgeber es erlaubt.

Aufnahme: Zeichne Meetings lokal auf deinem Computer oder in der Cloud auf. Cloud-Aufnahmen sind in kostenpflichtigen Tarifen verfügbar und können per Link geteilt werden. Details findest du in unserem Leitfaden zur Aufnahme in Zoom als Teilnehmer.

Breakout-Räume: Teile ein großes Meeting in kleinere Gruppen für fokussierte Diskussionen auf und bringe dann alle wieder zusammen. Der Gastgeber kann Personen manuell zuweisen oder Zoom die Gruppen zufällig einteilen lassen. Wir haben einen eigenen Leitfaden zu Zoom Breakout-Räumen, wenn du diese Funktion häufig nutzt.

Virtuelle Hintergründe: Ersetze deinen echten Hintergrund durch ein Bild oder einen Unschärfeeffekt. Praktisch, wenn dein Homeoffice gleichzeitig die Küche ist. Unser Leitfaden Hintergrund in Zoom ändern zeigt die Einrichtung auf jedem Gerät.

Chat: Sende Textnachrichten während eines Meetings – an alle oder privat an eine einzelne Person. Zoom bietet außerdem die Team-Chat-Funktion für dauerhafte Kommunikation außerhalb von Meetings.

Zoom Whiteboard: Eine kollaborative Zeichenfläche, auf der Teilnehmende gemeinsam Diagramme, Haftnotizen und Flussdiagramme erstellen können.

Zoom AI Companion: Ein KI-Assistent, der in allen Tarifen verfügbar ist. Der kostenlose Basic-Tarif enthält AI Companion Basic mit begrenzter Nutzung (3 Meeting-Zusammenfassungen pro Monat, 20 KI-Abfragen pro Monat). Kostenpflichtige Tarife schalten alle Funktionen frei – darunter unbegrenzte Zusammenfassungen, Chat-Erstellung und intelligente Aufnahme-Highlights.

Integrationen: Zoom verbindet sich mit Google Kalender, Outlook, Slack, Salesforce und Hunderten weiteren Apps über seinen Marketplace.

Zoom kostenlos vs. kostenpflichtig: Was kostet Zoom?

Zoom bietet einen kostenlosen Tarif und mehrere kostenpflichtige Optionen. Die Preise ändern sich regelmäßig – aktuelle Informationen findest du unter zoom.us/pricing. Hier ein Überblick über die üblichen Leistungen:

Zoom Basic (kostenlos):

  • Unbegrenzte Einzelmeetings
  • Gruppenmeetings bis 40 Minuten (mit bis zu 100 Teilnehmenden)
  • Bildschirmfreigabe, virtuelle Hintergründe und Breakout-Räume
  • Nur lokale Aufnahme (auf deinem Computer)
  • Keine Cloud-Aufnahme
  • AI Companion Basic (begrenzt: 3 Meetings mit Zusammenfassung pro Monat, 20 KI-Abfragen pro Monat)

Zoom Workplace Pro:

  • Gruppenmeetings bis 30 Stunden
  • Cloud-Aufnahme mit Transkription
  • AI Companion inklusive
  • Individuelles Branding für Meeting-Links
  • Umfragen und Q&A-Funktionen

Zoom Workplace Business:

  • Alles aus Pro
  • Verwaltete Domains und Single Sign-On (SSO)
  • Bis zu 300 Teilnehmende
  • Admin-Dashboard und Berichte

Zoom Workplace Enterprise:

  • Alles aus Business
  • Bis zu 1.000 Teilnehmende
  • Dedizierter Customer Success Manager
  • Unbegrenzter Cloud-Speicher für Aufnahmen

Eine häufige Frage von Einsteigern: „Muss ich bezahlen, um einem Zoom-Meeting beizutreten?“ Nein. Du kannst jedem Zoom-Meeting kostenlos und ohne Konto beitreten. Ein kostenpflichtiger Tarif ist nur nötig, wenn du Meetings veranstalten möchtest, die länger als 40 Minuten dauern, oder Funktionen wie Cloud-Aufnahmen nutzen willst.

Lisa leitet einen Buchclub mit 15 Personen, der sich jeden Donnerstag trifft. Sie nutzt den kostenlosen Tarif. Jede Woche erreicht ihr Meeting das 40-Minuten-Limit, also macht die Gruppe eine zweiminütige Pause, Lisa startet ein neues Meeting und alle treten wieder bei. Ein kleiner Umstand, aber die Kosten bleiben bei null.

Kein Zeitlimit, keine Kachel-Müdigkeit

Flat.social-Räume bleiben so lange offen, wie du sie brauchst. Wechsle zwischen Gesprächen, statt einer einzigen Person zuzuhören. Teste es kostenlos.

So startest du mit Zoom

Zum ersten Mal bei Zoom? Folge diesen Schritten, um ein Konto zu erstellen, die App zu installieren und an deinem ersten Meeting teilzunehmen.

  1. 1
    Gehe zu zoom.us und erstelle ein Konto

    Besuche zoom.us/signup und registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse, deinem Google-Konto oder deiner Apple ID. Wenn du nur an Meetings teilnehmen (nicht veranstalten) möchtest, kannst du diesen Schritt überspringen.

  2. 2
    Lade die Zoom-App herunter

    Gehe zu zoom.us/download und installiere „Zoom Workplace“ für dein Betriebssystem (Windows, Mac oder Linux). Auf dem Smartphone lädst du „Zoom Workplace“ aus dem App Store oder bei Google Play herunter. Die App ist kostenlos.

  3. 3
    Tritt einem Meeting bei

    Klicke auf einen Meeting-Link aus deiner E-Mail oder Kalendereinladung. Zoom öffnet die App automatisch. Klicke auf „Mit Video teilnehmen“ und „Computeraudio beitreten“, wenn du dazu aufgefordert wirst. Fertig.

  4. 4
    Starte dein erstes Meeting

    Öffne die Zoom-App, klicke auf „Neues Meeting“, um sofort zu starten, oder auf „Planen“, um einen Termin festzulegen. Kopiere den Meeting-Link und sende ihn an die Personen, die du einladen möchtest.

  5. 5
    Erkunde die Einstellungen

    Klicke auf das Zahnrad-Symbol in der Zoom-App, um Audio, Video und den virtuellen Hintergrund anzupassen. Teste Mikrofon und Kamera vor deinem ersten wichtigen Meeting.

Ist Zoom sicher?

Zooms Ruf in Sachen Sicherheit bekam Anfang 2020 einen Kratzer, als die Plattform schneller wuchs, als ihre Sicherheitsinfrastruktur mithalten konnte. Probleme wie „Zoombombing“ (ungebetene Gäste, die in Meetings platzen) und Fragen zur Verschlüsselung sorgten für Schlagzeilen.

Seitdem hat Zoom umfassende Verbesserungen vorgenommen. Die Plattform bietet jetzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) als Option für Meetings, Warteräume zum Überprüfen von Teilnehmenden vor dem Eintritt, passwortgeschützte Meeting-Links und die Möglichkeit, ein Meeting zu sperren, sobald alle beigetreten sind.

Einen tiefergehenden Blick auf Zooms Sicherheitsmaßnahmen bietet unser Leitfaden Ist Zoom sicher? – mit Details zu Verbesserungen und Risiken. Zum Thema „Zoombombing“ speziell gibt es unseren Artikel Was ist Zoombombing?.

Für Organisationen im Gesundheitswesen bietet Zoom eine HIPAA-konforme Konfiguration in kostenpflichtigen Tarifen. Unser Leitfaden Ist Zoom HIPAA-konform? erläutert die Voraussetzungen.

Praktische Sicherheitstipps für den Alltag:

  • Aktiviere immer den Warteraum für öffentliche oder große Meetings
  • Teile Meeting-Links nicht in sozialen Medien oder öffentlichen Foren
  • Verwende Meeting-Passwörter
  • Sperre das Meeting, sobald alle erwarteten Teilnehmenden beigetreten sind
  • Halte deine Zoom-App aktuell, um die neuesten Sicherheitspatches zu erhalten

Wie schneidet Zoom im Vergleich zu anderen Videokonferenz-Tools ab?

Zoom ist nicht die einzige Videokonferenz-Plattform. So schneidet es im Vergleich zu den gängigsten Alternativen ab:

Zoom vs. Google Meet: Google Meet ist in Google Workspace integriert und daher praktisch, wenn deine Organisation bereits Gmail und Google Kalender nutzt. Zoom bietet im kostenlosen Tarif in der Regel mehr Funktionen (Breakout-Räume, lokale Aufnahme) und unterstützt größere Meetings. Unser Vergleich Google Meet vs. Zoom liefert die vollständige Analyse.

Zoom vs. Microsoft Teams: Teams ist in Microsoft 365 enthalten und damit die Standardwahl für Unternehmen im Microsoft-Ökosystem. Teams punktet mit stärkeren Funktionen für dauerhaften Chat und Kanäle. Zoom ist in der Regel einfacher einzurichten und zu nutzen – besonders für Personen außerhalb deiner Organisation. Beide bewältigen große Meetings gut.

Zoom vs. räumliche Meeting-Plattformen: Herkömmliche Videokonferenz-Tools (Zoom, Meet, Teams) teilen dasselbe Grundkonzept: Alle sitzen in einer Kachel, eine Person spricht, und Nebengespräche sind ohne Breakout-Räume unmöglich. Räumliche Plattformen wie Flat.social verfolgen einen anderen Ansatz. Du bewegst einen Avatar durch einen virtuellen Raum und sprichst mit den Personen in deiner Nähe. Mehrere Gespräche finden gleichzeitig statt – genau wie in einem echten Raum. Das funktioniert besonders gut bei Networking-Events, Team-Socials und allen Situationen, in denen natürliches Gespräch wichtiger ist als eine formelle Präsentation.

Das passende Tool hängt von deinem Bedarf ab. Für geplante, strukturierte Meetings ist Zoom kaum zu schlagen. Für alles, was von spontaner Interaktion lebt, lohnt sich ein Blick auf den räumlichen Ansatz.

Häufig gestellte Fragen zu Zoom

Zoom und Zoom Workplace sind Marken von Zoom Communications, Inc. Google Meet ist eine Marke von Google LLC. Microsoft Teams ist eine Marke der Microsoft Corporation. Diese Website steht in keiner Verbindung zu Zoom Communications, Inc., Google LLC oder der Microsoft Corporation und wird von diesen weder unterstützt noch gesponsert.

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